Newsticker +++ Twitter: Endlich schöner Retweeten +++ Wrap Up Google I/O 2019 +++ OMR Wrap Up +++ Künstliche Intelligenz in Bildern +++ Losgebloggt: Social Media für katholische Priester

TWITTER: ENDLICH SCHÖNER RETWEETEN

Manchmal fehlen einem einfach die Worte. Twitter löst dieses Problem nun – zumindest beim Retweeten. Denn ein GIF sagt mehr als tausend Worte und auch Fotos und Videos können jetzt zu Retweets hinzugefügt werden. Die Funktion wurde schon seit Längerem von vielen Nutzern gefordert und nun endlich auch umgesetzt.

Twitter

Quelle: twitter.de

WRAP UP GOOGLE I/O 2019

Vergangene Woche fand die alljährliche Google-Konferenz I/O in Mountain View statt. Wir haben die wichtigsten Themen für euch zusammengestellt:

Genau wie bei Facebook und Apple ist Datenschutz auch bei Google omnipräsent. So soll zum Beispiel nur noch bei der aktiven Nutzung einer App der Standort des Nutzers preisgegeben werden. Auch kann man nun im Google Account einstellen, dass Nutzungs-Daten automatisch nach einer festgelegten Zeit gelöscht werden und Maps bekommt einen Inkognito-Modus wie Chrome.  Eine eher technische Neuerung kann große Auswirkung auf Online-Werbung haben: Chrome wird in Zukunft zwischen verschiedenen Cookies unterscheiden und löschen. Das Erstellen von Zielgruppen wird für Marketer schwieriger, User erhalten ein Stück Privatsphäre zurück, weil ihr Surfverhalten nicht mehr so leicht lesbar ist.

Neben neuen Geräten wie den Pixel-Smartphones in dritter Generation, wartet Google mit einem eigenen Smartspeaker „Nest Hub Max“ auf, der vorerst aber nur in den USA, GB und Kanada auf den Markt kommt. Mit Display und auch Kamera ausgestattet, kann das Gerät Einstellungen wie Raumtemperatur oder Licht dank der automatischen Gesichtserkennung je nach anwesendem Benutzer automatisch aktualisieren.

Zum Thema KI und Machine Learning überraschte der Konzern letztes Jahr mit der kontrovers diskutierten Voice Assistant Software Duplex. In diesem Jahr zeigte Google sehr überzeugende Untertitel in Live-Videos. Android kann nun Text aus jeder Audio-Anwendung erzeugen und Google kann mit dieser Spracherkennungstechnologie jetzt auch Podcasts syndizieren.

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Quelle: t3n.de

OMR Wrap up

Was auch letzte Woche stattfand: Das Online Marketing Rockstars Festival in Hamburg. Wir waren da und.. nicht die Einzigen. Mit 52.000 Besuchern waren die Messehallen rappelvoll und das Angebot an der Grenze zur Überforderung: Vorträge, Masterclasses, Stände, Konzerte. Was blieb hängen, das wir gerne mit euch teilen wollen?

  1. Der Festival Macher Philipp Westermeyer hielt wieder einmal eine sehr unterhaltsame Keynote, für die er “die sieben Todsünden” als roten Faden nutzte, um zu zeigen, wie man heute noch Menschen emotional erreichen kann. Kann man hier anschauen.
  2. Starpower. Menschen orientieren sich an Menschen, erst recht in einer unübersichtlicher werdenden digitalen Welt. Stars schaffen ihre eigenen Marken und Marken hängen sich immer mehr an Künstler, Prominente und Influencer, um von ihrer Strahlkraft zu profitieren. Wie keine Marke oder Medium können sie online ein Publikum aufbauen und davon profitieren. Dieser Trend wird sich weiter verstärken und wir werden noch viel mehr Kooperationen sehen.
  3. Die Grenzen des Performance Marketings. Irgendwann ist das Potential der Kaufinteressierten, der der Lookalikes, Remarketing-Gruppen und der Custom Audiences erschöpft. Dann sinkt die Effizienz der Performance-Maßnahmen und es geht wieder um: Marke. Nur gute Ideen, die eine breite Masse an Menschen mit einem smarten Insight erreichen können eine Marke oder einen ganzen Markt entwickeln.
  4. Privacy. Google gibt hier den Takt vor (siehe oben). “Do better things with less data.” Als größte Datenmaschine haben sie da einerseits leicht reden, andererseits auch schon etwas erkannt: man muss nicht alles bis in alle Ewigkeit speichern. Es geht darum, was wirklich relevant ist und wie man das nutzt. Facebook wird schauen müssen, wie sie ihre Vermarktungsversprechen halten können, wenn sie durch End-to-End-Verschlüsselung in Messengern, in die die Leute ja abwandern, immer weniger über ihre Nutzer wissen. Und auch Unternehmen sollten sich fragen, was sie wirklich alles von ihren Kunden speichern wollen.
  5. Purpose. Blieb auf der OMR etwas auf der Strecke. Mit dem besorgten Philosophen Yuval Harari oder der antikommerziellen Haltung eines Fynn Kliemann konnte das Publikum weniger anfangen. Doch auch das Marketing muss sich fragen lassen, wie sie zu den großen Fragen wie Klimakrise, Populismus oder Transhumanismus beitragen wollen oder können.
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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IN BILDERN

Um das komplexe Thema Künstliche Intelligenz grundsätzlich zu verstehen, blättert man sich am besten durch den Comic “We need to talk, AI“. Die einfachen Schwarz-Weiß-Zeichnungen zeigen, was sich dahinter verbirgt und wohin KI in Zukunft noch steuern könnte. Bislang beschränkt sich die “Intelligenz” noch darauf, Muster zu erkennen oder repetitive Aufgaben zu übernehmen wie etwa bei der Bilderkennung, in selbstfahrenden Autos oder in sozialen Netzwerken. Die Vision für uns Menschen: mehr Zeit für kreative Denkarbeit oder in der sozialen Arbeit. Wie gut das funktionieren wird, hängt davon ab wie wir die Technologie einsetzen. Eine Antwort darauf, hält der Titel des Comics parat: “we have to talk, AI”. Je mehr wir über die Technologie wissen, umso mehr können wir ihre Entwicklung beeinflussen.

Comic

Quelle: 1e9.community

Losgebloggt: Social Media für Katholische priester

Spread the word – gilt für katholische Priester nicht mehr länger nur bei der Sonntagspredigt, sondern von nun an auch in den sozialen Medien. Das hat sich die Kirche für ihre Mitarbeiter überlegt und ein Smart Camp in Köln gestartet, das die ersten 50 Priester zu Influencern ausbildet. Gelehrt wird etwa, wie die Kanäle funktionieren und wie Gemeindearbeit auf YouTube, Instagram oder Blogs aussehen kann. Ein Beispiel, das erneut zeigt, wie fruchtbar es sein kann Mitarbeiter digital zu befähigen, um mehr Menschen zu erreichen und die eigene Marke positiv nach außen zu tragen. Wir sagen: Abgesegnet.

Katholische Priester sollen Social-Media-Influencer werden

Quelle: spiegel.de

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