“Erster Job. Erste Digitalagentur. Erster Pitch.” – so meine Worte im Eigenmarketing-Meeting. Doch nicht nur diese großen Meilensteine warteten hier bei PANORAMA3000 auf mich, sondern auch kleine erste Male, die mit dem ersten Job einhergehen: Mein erster Arbeitstag natürlich, mein erster Kunde, meine erste Idee, die zu meinem ersten Posting wurde und mein erstes Meeting.

In diesem Blogbeitrag soll es um meine Anfangszeit hier bei PANORAMA3000 gehen: die Herausforderungen, denen ich mich stellen musste, die ersten prägenden Erlebnisse und meine Eingewöhnungszeit.

Wer bin ich eigentlich?

Mein Name ist Maike. Ich bin 25 Jahre alt und habe vor kurzem meinen Master in Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin abgeschlossen. Während meines Studiums habe ich für verschiedene Online-Redaktionen als freie Autorin gearbeitet und über Film und Fernsehen geschrieben. Nun bin ich seit zwei Monaten bei PANORAMA3000 als Social Media-Redakteurin angestellt.

Auf einmal Digitalagentur

Vorab: Diese Anstellung war eigentlich nie mein Plan. Nicht, dass ich es mir nicht hätte vorstellen können. Ich habe es schlichtweg nicht in Betracht gezogen.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich vorher auch nicht so wirklich wusste, was ich mir von meinem zukünftigen Job erhoffe und deshalb auch gar nicht so eingrenzen konnte, wonach ich Ausschau halten soll.

Alles fing an mit einer LinkedIn-Nachricht und es war ein Match

Sven Zimmermann, einer der beiden Geschäftsführer der Digitalagentur, schickte mir über LinkedIn die Anzeige zur Social Media Redakteur-Stelle und fragte mich, ob ich nicht daran interessiert wäre.

Meine ganz offene und ehrliche Meinung? Ich war zugegebenermaßen etwas überrascht und auch skeptisch: “Wieso werde ich hier denn jetzt von einem Unternehmen auf LinkedIn kontaktiert? Und kann das überhaupt etwas Gutes sein?” Wie sich herausgestellt hat: Ja. Denn ich arbeite jetzt hier und bin echt happy mit meinem Job!

Panorama_innen

Meine Aufgaben und mein Arbeitstag: Pitches, Newsletter, Posting-Ideen und Posting-Ideen

Ich begleite einen Post bei seinem gesamten Prozess von der Idee bis zur Veröffentlichung: Wir haben viele gemeinsame Ansätze, die aus einer strategischen Basis zu Marke und Zielgruppe kommen. Dann verfeinern wir und ich recherchiere zu möglichen Themen. Dann kläre ich mit den Designern das Visual, nachdem ich mit dem Kunden die Posting-Idee besprochen habe. Daraufhin verfasse ich den Postingtext. Nach Rücksprache mit dem Kunden kommt der Text ins Lektorat und das Posting wird schließlich vorgeplant.

So sieht der Arbeitsablauf für bestehende Kund*innen aus. Doch ich bin auch an Pitches beteiligt, wo ich mich in ein neues Thema hineindenken und mir dementsprechende neue Ansätze überlegen muss. Das ist besonders spannend, da es hier noch so viele Möglichkeiten gibt, in welche Richtung man gehen könnte. Hier ist es vor allem wichtig komplett offen zu denken und alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Bei solchen Anlässen veranstalten wir oft Brainstormings, wo wir komplett frei und kreativ denken können. Dabei ist uns eine positive Herangehensweise an das Unternehmen und die Themen sehr wichtig.

Zurzeit bin ich auch viel als Springer aktiv und werde dort eingesetzt, wo gerade Not an der Frau ist. Das finde ich deshalb besonders spannend, da ich so in kurzer Zeit viele verschiedene Kunden und deren Arbeitsweisen und Stile kennenlernen. Außerdem unterstütze ich auch meine Redaktionskolleg*innen durch das Lektorieren von Blogartikeln über Präsentationen bis hin zu Posting-Texten.

Hinein ins Getümmel

Ich wusste vor meinem ersten Arbeitstag überhaupt nicht, was mich erwartet und weiß es auch jetzt manchmal noch nicht. Und das ist genau das, was ich an dem Arbeiten in einer Digitalagentur so spannend finde: Durch die vielen Projekte bleibt die Arbeit abwechslungsreich und wird eigentlich nie langweilig. Außerdem entwickeln sich meine Arbeitstage dann doch oft ganz anders als ich mir sie vorgestellt habe: Hier kommt noch ein Auftrag rein. Da wird Unterstützung gebraucht. Hier fällt eine weitere Aufgabe an. Da kam Feedback des Kunden, welches überarbeitet werden muss.

Die vielen verschiedenen Projekte haben gleich mehrere Vorteile: Jedes Projekt ist anders. Denn jeder Kunde hat andere Vorstellungen, erwartet einen individuellen Stil. Für jedes Projekt arbeitet man auch in verschiedenen Teams zusammen. Da jede*r eine andere Herangehensweise hat, andere Erfahrungen aufweisen kann, andere Kompetenzen und Stärken besitzt, ist jede Zusammenarbeit und jedes Endergebnis anders. Auch dadurch bleibt die Arbeit abwechslungsreich und ich kann von meinen Kolleg*innen viel lernen.

Panorama_Büro

Ein anderer Punkt, der mir an der Zusammenarbeit mit meinen Kolleg*innen gefällt, ist der Umstand, dass nicht von einem erwartet wird, dass man gleich die ganze Lösung parat hat. Stattdessen wird zusammen eine Lösung erarbeitet.

Werte sind nicht nur so daher gesagt

Außerdem wurde ich total schnell in alle möglichen Prozesse eingebunden und durfte umso schneller eigenständig an Projekten arbeiten. Das hat mir echt viel Spaß gemacht und mich auch mit Freude erfüllt, dass mir diese Arbeit schon so früh zugetraut wird. Auch war meine Meinung in Meetings von Anfang an erwünscht: Auf diese wurde genauso viel Wert gelegt wie auf die von langjährigen P3000-Mitarbeiter*innen.

Abgesehen davon finde ich es super angenehm, wie viel Freiheiten mir gelassen wurden. Alle Dinge, um die ich mir einen Kopf gemacht habe, waren total unnötig: Urlaub nehmen ist mega easy. Die Arbeitszeiten kann ich mir auch selbst einteilen. Auch den Arbeitsort kann ich mir aussuchen. Egal, ob vom Büro aus, aus meiner WG in Berlin, meiner Heimat oder dem Zug: Hauptsache, ich erledige meine Arbeit. Für diese flexible Einstellung bin ich echt sehr dankbar.

Ihr seht ja in echt ganz anders aus als per Video

Das war meine erste Reaktion, als ich meine Teamkolleg*innen an meinem ersten Arbeitstag IRL kennengelernt habe. Ich hatte sie zwar schon vorher per Video gesehen. Doch in echt sahen sie dann doch alle ganz anders aus.

Während meiner Einarbeitung habe ich schnell viele Personen kennen gelernt: vom Geschäftsführer über die Teamleitung und die Office Managerin hin zum System-Admin. Ich habe sofort gemerkt, dass hier jede*r einen Platz und feste Aufgaben hat und deshalb Prozesse wie die Einarbeitung einer neuen Mitarbeiterin klar geregelt sind. Dadurch habe ich mich gleich aufgehoben gefühlt.

Fazit

Die Mischung aus dieser Struktur und der Dynamik gefallen mir sehr gut. So bleibt es spannend, aber überfordert nicht. Deshalb bin ich mir sicher, dass eine aufregende und lehrreiche Zeit vor mir liegt. Ich freue mich schon auf das, was kommen wird: Die zukünftigen Pitches, Projekte und die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen.