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+++ A/B-Tests im Facebook Creator Tool +++ Initiative gegen Belästigung in der Öffentlichkeit +++ Apps und Hacks für den Notfall +++ Twitter mit neuen Features +++

Facebook Creator Tool – Der Alleskönner für Rookies und Profis

Das Facebook Creator Tool ist bei uns, wie bei euch wahrscheinlich auch, ein fester Bestandteil des redaktionellen Alltags. Alle Seiten, Content und Metriken sind stets griffbereit, agil und gemeinsam verwaltbar. Seit dem letzten Update ist eine weitere Funktion hinzugekommen, die nun nicht nur die Verwaltung von Content, sondern auch die Effizienz seiner Platzierung steigern soll. Das A/B-Test-Tool halten wir für eine sehr spannende Angelegenheit: Organische Videos können in mehreren Versionen als Testlauf einer kleinen Zahl Follower gezeigt werden. Dabei können Ziel-Metriken wie Reach, Engagement, Kommentare usw., sowie Funktionen (Umfragen, Playlists, etc.) variabel eingestellt werden. Nach der (einstellbaren) abgelaufenen Testzeit veröffentlicht Facebook automatisch das erfolgreichste Video für alle User*innen. Man stelle sich nun vor, diese Funktion wird auch für herkömmliche Posts eingeführt! Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit dem Test-Tool gemacht?

A/B-Tests im Facebook Creator Tool
Quelle: business.facebook.com

Selbstwert ist mehr als eine Wimperntusche

Seit 50 Jahren gilt bei L’oréal der Claim „Weil wir es uns wert sind”. Und dazu zählt nicht nur ein gutes Gefühl durch einen pflegenden Lippenstift oder eine Haarcoloration, sondern eben auch für sich selbst und andere einzustehen.

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Deswegen unterstützt der Beautykonzern die Initiative „Stand Up – Gegen Belästigung in der Öffentlichkeit”. Dieses interaktive Training bietet für Opfer wie Zeug*innen Anleitungen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten, wenn man selbst Belästigung erfährt oder eine Situation beobachtet. Denn nur 11 % von uns schreiten bei Belästigung in der Öffentlichkeit ein, obwohl sich 81 % der Belästigten wünschten, dass jemand tatsächlich etwas getan hätte. Und das lässt sich auch durch eure Hilfe ändern. Danke für’s Mitmachen!

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Apps und Hacks für den Notfall

Handwerklich gute Kampagnen reichen beim Thema Belästigung aber leider nicht aus. Auch seit #metoo oder den Männerwelten von Joko und Klaas wird zwar offener darüber gesprochen, am Alltag von Frauen* hat sich seitdem aber wenig geändert. Eine Diskussion über toxische Männlichkeit und Rape Culture ersparen wir euch an dieser Stelle. Solange sich gesellschaftlich nichts ändert, helfen wir uns weiterhin selbst und passen aufeinander auf. Denn auch in Pandemie-Zeiten, wenn die Straßen abends leer sind, gibt es zum Abschied die Bitte „Melde dich, wenn du zu Hause bist”.
Unter dem gleichnamigen Post auf Instagram sammelte eine Nutzerin nach dem Tod der Britin Sarah Everard nun die Dinge, die wir tun, um uns sicherer zu fühlen. Darunter auch Fake Anrufe, wie sie im letzten Jahr auf TikTok viral gingen und nun durch Instagram Reels wieder aufploppen. Ebenso boomen Begleitungs-Apps wie WayGuard.
Was wir noch nicht kannten: als iPhone-Nutzerin kannst du in deinen Einstellungen unter „Notruf SOS” die Seitentaste deines Smartphones als Shortcut für einen Anruf bei der 110 einstellen. Und auch bei Android-Geräten ist dies wohl mit einigen Kniffen möglich, variiert aber je nach Gerät und Modell.

Apps und Hacks für den Notfall
Quelle: twitter.com @PhDmom2013

Twitter wird flügge: Auch ein Erfolgsrezept darf aufgepeppt werden

Wenn eine Plattform „In-the-moment“ kann, dann wohl Twitter. Nirgendwo sonst in der wilden Social Media Welt lässt sich so schnell so viel Staub aufwirbeln – und das bei einer Zeichenbegrenzung von 280. Doch auch Giganten können sich nicht ewig auf ihrem Erfolg ausruhen: mit der Popularität von Clubhouse, beliebten Content-Formaten wie Stories sowie weitaus flexibleren Werbekonzepten der Konkurrenz erhöht sich der Druck auf den Mikroblogging-Anbieter. Die sich nur zaghaft wandelnde Adresse für gepflegtes Gezwitscher soll deshalb binnen der kommenden Monate „neu erfunden” werden. So vollmundig ließ es zumindest Kayvon Beykpour, Head of Consumer Product, gegenüber The Verge verlauten. Im ausführlichen Interview erfahrt ihr alles über Super Follows, Tik-Tok ähnliche Fleets und Twitter Spaces, dem Pendant zu Clubhouse.

Twitter mit neuen Features
Quelle: unsplash.com