Newsticker +++ Fernweh lindern +++ Barrierefreiheit mappen +++ Deepfakes erkennen +++ ProBono +++ In eigener Sache +++

Fenster auf, Welt rein! Mit WindowSwap das Fernweh lindern

Corona ist ein Schwein. Und leider immer noch sehr präsent. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass sich die Lage allmählich bessert und aufgeschoben nicht auch aufgehoben bedeutet. Bis dahin können wir immerhin gedanklich auf Reisen gehen. Inspirierendes Futter dafür bekommen wir auf der Seite WindowSwap. Hier laden User*innen rund um die Welt zehnminütige Smartphone-Blicke aus ihren heimischen Fenstern hoch. Vom regnerischen Vorortgarten Irlands bis zur Hochhaus besetzten Skyline im malaysischen Kuala Lumpur. Ein tolles Projekt, für das es auch einen Instagram-Ableger gibt. Hinter dem Ganzen steckt übrigens die Travel App TruTrip, die sich an Businessreisende richtet und uns mit ihrem CovidEntryCheck ein hilfreiches Tool an die Hand gibt, um zu schauen, welche Einreisebeschränkungen in bestimmten Ländern gelten.

Quelle: window-swap.com

Wir gratulieren: Wheelmap wird 10!

Der Aufzug in der U-Bahn-Station ist mal wieder defekt oder das Café um die Ecke ist nur über eine Treppe erreichbar? Was für unsportliche Couch-Potatoes nur ein kleines Ärgernis ist, behindert Rollstuhlfahrer*innen und kann ihnen den Zugang zu Orten des alltäglichen Lebens verwehren. Auf Initiative des Sozialhelden-Gründers Raul Krauthausen entstand deshalb vor 10 Jahren die Wheelmap, auf der User*innen angeben können, ob ein Ort in deiner Stadt barrierefrei ist oder welche Hürden gegebenenfalls im Wege steht. Es gibt sie in 25 Sprachen und der Dienst funktioniert weltweit. Unter dem Hashtag #10JahreWheelmap feiern die Macher nun ihr Jubiläum und rufen uns alle dazu auf, im September 10 Orte auf der Map zu markieren. Dabei gibt es die Einteilung Grün = Voll rollstuhlgerecht, Gelb = Teilweise rollstuhlgerecht und Rot = Nicht rollstuhlgerecht. Haltet also die Augen offen und tragt fleißig neue Orte in eurer Umgebung in die Wheelmap ein.

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Quelle: news.wheelmap.org

Microsoft launcht Deepfake Detektor

In den Weiten des Internets kursieren viele Videos, die zwar echt aussehen, aber nicht der Realität entsprechen. Die Nachbearbeitungen sind inzwischen technologisch so ausgereift, dass sie für ein menschliches Auge gar nicht mehr erkennbar sind. Deepfakes, werden solche AI-bearbeiteten Videoenten genannt, die auf 9gag, Reddit, Twitter und Co. häufig rein dem Zweck der Unterhaltung dienen. Doch das Internet wäre nicht das Internet, wenn solche Tools nicht auch für Meinungsmache und Propaganda-Zwecke missbraucht würden. Besonders vor der anstehenden US-Wahl ist die Sorge über die Verbreitung von Falschinformationen groß. Die Deepfake-Tools sind auf AI-Basis entwickelt und lernen stetig dazu, daher können natürlich auch nur AI-Detektoren mithalten. Microsofts Detektor wurde in einer Zusammenarbeit zwischen  Microsofts AI-Forschungsteam und dem Forschungskomitee für „AI, Ethik und Effekte in Ingenieurwissenschaften“ im Zuge eines größeren Projektes für „Trusted Media“ im Internet, entwickelt. Zusätzlich zu dem Detektor soll in Kooperation  mit Universitäten Aufklärungsarbeit geleistet werden, um Menschen vor dem Konsum von Fake-Medien zu schützen. Das Tool hat außerdem ein weiteres Feature , das besonders für Journalist*innen interessant sein dürfte: ein Reader Tool. Dieses kann einfach als Browser Erweiterung installiert werden. Es soll überprüfen, ob Nachweise und Hashtags akkurat sind oder abgeändert wurden und was die tatsächliche Quelle einer Information ist.

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Quelle: blogs.microsoft.com

ProBONO Einreichungen

Auch diese Woche möchten wir euch wieder zwei spannende gemeinnützige Projekte vorstellen, die sich für unsere Pro Bono-Aktion beworben hatten. Die Teams freuen sich über Unterstützung. Die Welt kann man halt nur zusammen verbessern.

Zero Waste Your Life – Nachhaltig leben und handeln

Das Team von Zero Waste Your Life hilft Unternehmen, Organisationen und Events dabei, nachhaltig zu werden. Sie sind spezialisiert auf B2B-Beratung. Die nachhaltige Transformation von Unternehmen ist ihre Leidenschaft.
Zero Waste ist mehr als Abfallvermeidung. Das Team analysiert Ressourcenströme und begleitet auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft. Am Anfang stehen das Bewusstmachen und Umdenken:  Warum konsumiere und handle ich so, wie ich es tue? Tragen meine Taten zu einer klimagerechten Welt bei? Wie kann ich achtsam mit Ressourcen umgehen und diese im Sinne der Kreislaufwirtschaft einsetzen? Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, kann auf die Unterstützung von Zero Waste Your Life zählen!

Ihre Mission: die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das ist keine abgedroschene Phrase, sie meinen es ernst! Sie möchten Menschen dazu inspirieren, es anzupacken; sich für eine gerechtere Welt und eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. Der erste Schritt ist oft der einfachste. Dabei und bei allen weiteren unterstützen Zero Waste Your Life!

Ihre Vision: Eine Gesellschaft, die Ressourcen spart, anstatt sie zu verpulvern und die einander unterstützt, anstatt sich im Weg zu stehen. Kollaboration und Synergien sind der Schlüssel zum Erfolg. Dabei soll die Freude am Tun, am Verändern, im Fokus stehen. Und der Spaß daran, Neues zu entdecken und auszuprobieren.

Ihr Team: Interdisziplinär und flexibel. Sie haben geistes- und naturwissenschaftliche Ausbildungen, sind kreativ und faktenorientiert zugleich. Sie lieben es, hinter die Kulissen zu blicken, Dinge zu hinterfragen und Zusammenhänge zu erschließen – nur so sind Fortschritt und Transformation hin zur Circular Economy möglich.

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Quelle: zerowasteyourlife.de

!Respect e.V.

Gewaltexzesse sind an Deutschlands Schulen glücklicherweise die Ausnahme. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem vergangenen Jahr zeigt jedoch, dass sich viele Kinder im Lebensraum Schule nicht sicher fühlen. Demnach beklagen knapp 30 Prozent der Grundschüler*innen, im vergangenen Monat gehänselt, absichtlich gehauen oder ausgegrenzt worden zu sein. Um dem entgegenzuwirken, sollten Kinder früh und altersangemessen sozial-emotionale Kompetenzen entwickeln. Der gemeinnützige Verein !Respect stärkt diese Fähigkeiten mit seinem Trainingsprogramm zum sozial-emotionalen Lernen. Hier lernen Grundschüler*innen spielerisch und mit viel Spaß und Bewegung achtsam mit sich und anderen umzugehen sowie eigene Gefühle wahrzunehmen und ihnen zu vertrauen. Ziel ist es, anderen respektvoll zu begegnen und Konflikte ohne körperliche Gewalt zu lösen. Die !Respect-Trainings stärken den Zusammenhalt aller Kinder im Klassenverband und verbessern die Atmosphäre auf dem Pausenhof. Professionelle Coaches führen das !Respect-Konflikttraining seit 2016 in Berlin sowie bundesweit an bald 100 Schulen durch und tragen so zu einem besseren Schul- und Lernklima bei. Während der Corona-Pandemie mussten die !Respect-Angebote bisher leider ruhen. Aber jetzt wollen alle wieder voll durchstarten. Um das !Respect-Programm durchführen zu können, sind die meisten Schulen auf Zuwendungen von Stiftungen, Spender*innen und anderen Förderer*innen angewiesen. Um die Kleinen ganz groß zu machen, sucht !Respect Unterstützer*innen!

Quelle: respect-in-school.de

In eigener Sache: Wir sind auf der DPOK Shortlist!

Für mehr Mut, Zusammenhalt und Aufklärung bei Multipler Sklerose unterstützen wir den Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) bei seinem neuen Community-Kanal auf Instagram. Im Rahmen der Kampagne „Diagnose MS – und dann?“ berichten junge Erkrankte von ihren Erfahrungen. Schaut unbedingt mal rein!