Newsticker +++ Konferenzen 2.0 +++ Games als Plattformen +++ Wikipedia-Infoboxen +++ Corona-Warn-App +++ 3000 Freunde +++

„Das nächste Mal, wenn Du in New York bist…” – Konferenzen 2.0

Was wird eigentlich aus Events und Konferenzen? Fakt ist: Was online funktioniert, ist Content. Aber welche Möglichkeiten stehen uns für den zukünftigen Austausch noch zur Verfügung? Das, was auf den Fluren oder an der Hotelbar zu einer Konferenz besprochen wurde, hat noch keinen neuen Kanal gefunden. Benedict Evans spricht vom „Unbundeling” und tastet nach Ideen, wie Zusammenkünfte in Zukunft ablaufen könnten. Hier geht’s zum Essay.
Derweil bemüht sich Google um technische Verbesserungen der Hangout-Basis. Denn knisternde Snack-Tüten, das Klicken von Kugelschreibern, Gläserklirren, Hundegebell oder ein etwas aggressiverer Schreibstil auf einer handelsüblichen Tastatur dürfte schon den einen oder anderen in einer Videokonferenz gestört haben. Nun wurde nach einer längeren internen Testphase eine Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen durch eine KI-Unterstützung eingeführt. Das Feature wird in der G Suite Enterprise verfügbar sein, zuerst im Web, dann auf iOS und Android.

Facebook fügt Wikipedia-Infoboxen in Suchergebnisse ein

Ob zu Personen des öffentlichen Lebens, Technologien oder bestimmten Ereignissen – Facebook testet Wikipedia-Infoboxen in seinen Suchergebnissen. Diese sind den Google-Knowledge-Panels sehr ähnlich und bieten beispielsweise eine kurze Übersicht über biografische Daten, Links zum Instagram-Profil und eine Auflistung verwandter Einträge.
Die kleinen Wissensergänzungen sollen auch im Kampf gegen Falschinformationen helfen. Da der Facebook-Algorithmus darauf ausgelegt ist, Engagement-Trends zu berücksichtigen, bekommen kontroverse Inhalte, die viel Diskussion erzeugen, häufig mehr Aufmerksamkeit als seriöse Quellen. Die Wikipedia-Infoboxen sollen im Gegenzug verlässliche Zusatzinformationen zu Personen und Sachverhalten bieten. Bisher scheinen die Infoboxen nur bei einigen europäischen User*Innen aufzutauchen Wir sind gespannt, ob und wann das Feature großflächig ausgerollt wird.

Facebook Suchergebnisse mit Wikipedia-Infoboxen

Quelle: socialmediatoday.com

Games als neue Plattformen

Rapper Travis Scott thront in Wolkenkratzer-Größe über seinen Fans. Mal Mensch mal Cyborg, verändert er seine Erscheinung, teleportiert sich in surreale Landschaften und die Welt um ihn explodiert zum Beat. So ein Konzert wäre in der Realität natürlich nicht drin und das nicht nur wegen Corona. Spiele wie Fortnite allerdings machen es möglich. So war Travis Scotts virtuelles Livekonzert Ende April im Fortnite-Universum für die Fans und die Spieler-Community ein atemberaubendes Erlebnis. Mit 12,3 Millionen Zuschauern wurde es zum größten In-Game-Event aller Zeiten. Was früher das Band-T-Shirt vom Merch-Stand war, könnte zukünftig durch rein virtuelle Souvenirs im Spiel ersetzt werden.
Events wie Scotts Konzert beweisen: Games sind inzwischen zu wichtigen Plattformen herangewachsen und bieten riesiges Potential für Events und als Werbeplattform für Brands. Die Magie besteht darin Realität und Spiel zu neuen Welten zu verschmelzen. Um so, unter Berücksichtigung der Spielmechanik, sowohl die „heimische” Community als auch die Anhängerschaft aus der echten Welt zu begeistern und dadurch ein millionenstarkes, kompatibles Publikum zu generieren.

Endlich – die Corona-Warn-App ist da

Über die Corona-App haben auch wir schon viel geschrieben, nun kann man sie endlich downloaden. Die Entwickler haben einen Weg gefunden, der den Datenschutz respektiert, dabei Kontakte über Bluetooth dezentral und anonymisiert auf den Geräten speichert und auch das Gesundheitssystem mit Diagnose-Daten anschließt. CCC und netzpolitik urteilen wohlwollend, auch wir haben sie schon installiert. Wer sich für die Entwicklungsgeschichte und technische Details interessiert, kann bei Podcast-Urgestein Tim Pritlove ein langes Interview mit zwei der Entwickler von Telekom und SAP hören.

Symbol der Corona-Warn-App auf Handydisplay

Quelle: bundesregierung.de

#3000Freunde – Martina Hoffmann

Juhu, ein neues Interview! Martina ist freischaffende Illustratorin, Motion Designern und Art Direktorin und hat mit uns schon das ein oder andere Projekt gerockt. Hier geht es zum Interview.

Bild der Illustratorin Martina Hoffman mit gelbem Rahmen

Quelle: p3000.net