Newsticker +++ Google: AR-Modus +++ Live-Stream bei LinkedIn +++ leerer Pop-Up-Store +++ Facebook Studie zu Unternehmenspostings +++ Update zu Artikel 13 +++

Google: Neuer Augmented Reality Modus

Seit wenigen Tagen kommen Google „Local Guides“ in den Genuss einer Testphase der neuen Augmented-Reality-Navigation. Die zweidimensionalen Karten werden mit digitalen 3D-Pfeilen auf der Live-View Ansicht der geöffneten Handykamera angezeigt und ergänzt. So kann man sich zum Beispiel die Erstorientierung in einer unbekannten Stadt erleichtern. Oft stehen genauen GPS-Angaben große Gebäude im Weg, auch hier hilft die neue Ansicht, bspw. um dem Standort auf der anderen Straßenseite zu lokalisieren. Zusätzlich werden Street View Daten genutzt, um den Standort noch genauer festlegen zu können. Unterstützend hat Google den Visual Positioning Service entwickelt. VPS nutzt keine Satellitensignale wie GPS, sondern nutzt die unmittelbare, visuelle Umgebung des Smartphone-Halters.

Google maps augmented reality handy

Quelle: techcrunch.com

Neues Live-Stream Feature bei LinkedIn

Das Karrierenetzwerk fügt mit LinkedIn Live seiner Plattform eine Videostreaming-Funktion hinzu. So sollen in Zukunft Konferenzen, Produktpräsentationen, Fragestunden mit Unternehmen und Mentoren und Preisverleihungen übertragen werden. Zuschauer können zur Übertragung Fragen und Anmerkungen über einen Chat kommunizieren. Aktuell befindet sich die Funktion noch in der Beta-Phase und steht nur ausgewählten US-Partnern zur Verfügung. Da Video jedoch das am schnellsten wachsende Format auf der Plattform ist, sollte es nicht lange dauern, bis alle die Funktion nutzen können. In wenigen Wochen soll ein Kontaktformular geschaltet werden, über das Firmen und Einzelpersonen Interesse an dem Feature deutlich machen können.

View of main building with logo and signage at the headquarters of professional social networking company LinkedIn, in the Silicon Valley town of Mountain View, California, August 24, 2016. (Photo by Smith Collection/Gado/Getty Images).

Quelle: techcrunch.com

Lego Wear und Snapchat haben einen leeren Pop-Up-Store eröffnet

Gemeinsame Sache zwischen Lego Wear und Snapchat: Zur Fashion Week in London haben die beiden Unternehmen für einen Tag einen leeren Pop-up-Store eröffnet. Im 30 Quadratmeter großen Laden fehlte von echten Kleidungsstücken jede Spur, stattdessen war ein Sockel im Eingangsbereich zu finden – auf ihm ein Snapcode aus altbekannten bunten Steinen. Einmal gescannt, aktivierten die Besucher ein Augmented-Reality-Tool, welches ein virtuelles Einkaufserlebnis auf den weißen Wänden erscheinen ließ. Die Nutzer konnten so eine limitierte Kollektion anschauen und über eine „Shop now“ Funktion online erwerben.  Mit dieser innovativen digitalen Shoppingtour wird bestimmt auch bald in Deutschland experimentiert und somit ein neues AR-Erlebnis in die Einkaufswelt integriert.

leerer pop up store, lego und snapchat

Quelle: www.horizont.net

Facebook Studie: Sind Links besser als Videos?

Laut einer Studie von Quintly teilen Unternehmen am häufigsten Links und generieren mit Videos die meisten Interaktionen. In der Studie wurden 105 Mio. Facebook Inhalte analysiert, welche Einblicke in die Content-Strategien von Unternehmen geben und dabei auch Probleme aufzeigen. Überraschend geht aus der Studie hervor, dass 54,9% der Beiträge Link-Postings sind, ist doch schon lange klar, dass Bilder und Videos deutlich mehr auf Interaktion und Reichweite einzahlen. Kleinere Seiten mit bis zu 10.000 Fans teilen noch fleißig Bilder, mit einem Anteil von 54%. Die strategische Ausrichtung der großen Unternehmen bleibt für uns indes fragwürdig, da Videos nach wie vor die Interaktionstreiber Nummer 1 sind. Die Ressourcen spielen hier sicher eine Rolle, aber vielleicht auch die Frage, ob Social Media richtig verstanden wurde.

facebook inhalte verteilung seitengröße

Quelle: http://www.futurebiz.de

Update zum Artikel 13

Der Aufruhr um Artikel 13 der geplanten EU-Urheberrechtsreform hat seit vergangenem Mittwoch einen neuen Höhepunkt im Netz erreicht. Markiert er doch einen weiteren Schritt in Richtung der umstrittenen Upload-Filter. Video-, Musik- und Bildinhalte, die durch Nutzer auf Plattformen gelangen, sollen vorab auf mögliche Urheberrechtskonflikte geprüft und gegebenenfalls automatisch blockiert werden. Verloren gehen dadurch wesentliche Elemente der Netzkultur wie Parodien und Remixe oder eben auch das Recht auf Meinungsfreiheit durch Vorabfilterung. Davor warnen Datenschützer, YouTuber, IT-Verbände, Startups, Piraten– und CSU-Politikerinnen — “the mob” wie die EU-Kommission Widerständler in einem mittlerweile gelöschten Blogartikel betitelt. Dem Protest auf der Straße hat das allerdings keinen Abbruch getan, wie eine Spontan-Demo in Köln beweist. Und weitere sollen folgen. Ob das EU-Parlament den Widerstand ernst nimmt oder eben einfach gezielt als “mob” herausfiltert, zeigt sich dann in der Abstimmung im April. Wir halten euch auf dem Laufenden dazu.

artikel 13 update mob

Quelle: www.getrevue.co

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